Unsere Definition. Sie klingt einfach. Doch zwischen einer neuen Idee und einer Innovation liegen Welten und ein höchst anspruchsvoller Entwicklungsprozess.
Idee. Am Anfang ist die Idee. Ideen zu entwickeln, ist nicht schwierig. Aber das alleine reicht bei weitem nicht.
Neu. Die Idee muss neu sein. Nicht für den Ideengeber. Nicht für das Unternehmen. Sondern neu für den Markt. Die Kunden fällen das Urteil, ob sie eine Idee wirklich als „neu“ empfinden.
Einzigartig. Im Vergleich zu bestehenden Angeboten muss die Idee herausragend, idealerweise einzigartig sein. Hierzu eine Analogie. Eine kleine Sanddüne in der Wüste ist abhebend, aber der nächste Sturm macht sie dem Erdboden gleich. Ein sehr vergänglicher Vorteil. Berggipfel in den Alpen sind herausragend, aber nur wenige prägen sich nachdrücklich ein. Der Ayers Rock ist nicht der höchste oder schönste Berg der Erde. Aber einzigartig. Jahr für Jahr reisen Menschen aus aller Welt in die Mitte des australischen Kontinents, nur um ihn zu sehen. Eine Innovation der Natur, entstanden in Millionen Jahren Entwicklungszeit.
Umgesetzt. Je herausragender oder einzigartiger eine neue Idee ist, desto größer sind in der Regel die Hürden der Umsetzung. Oft muss in die Umsetzung genauso viel Kreativität und Arbeit investiert werden wie in die Ideenentwicklung. Weshalb der Reiz zu vorschnellen Kompromissen und niedrigerer Innovationshöhe verlockend ist.
Erfolgreich. Der Markt entscheidet. An diesem Erfolgskriterium scheitern die meisten neuen Ideen. In der Konsumgüterindustrie beispielsweise liegt die Floprate bei 30.000 neu eingeführten Produkten pro Jahr je nach Produktgruppe zwischen 70% und 95%! Eine gewaltige Wertevernichtung in Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb. Und ein Ansporn, es besser zu machen.